Reza Ketabi Pour
ist ein Mensch mit besonderem Einfühlungsvermögen.
Seine Wahrnehmung erlaubt es ihm, emotionale Blockaden und psychosomatische Spannungen auf physischer, emotionaler und energetischer Ebene zu identifizieren und zu lösen. Mit seiner Unterstützung wird der Energiefluss im Körper wieder kraftvoller und lebendiger, sodass innere Disbalancen selbst in ihr Gleichgewicht zurückfinden können.
So eine ausgewogene Harmonie gilt seit jeher als Fundament für einen gesunden Körper, einen ruhigen Geist und eine freudvolle Seele.

Ein Weg vom Schatten zur inneren Stärke!
Reza Ketabi Pour wurde 1966 im Iran geboren. Es waren Zeiten großer politischer und wirtschaftlicher Verunsicherung, weil das Land wegen des damaligen Ölbooms einerseits modern und säkulär ausgerichtet wurde, andererseits jedoch wurde die Bevölkerung von einer autokratischen und teils brutalen Herrschaft mit Überwachung und Zensur unterdrückt … alles zusammen bot den Nährboden für die folgende islamische Revolution.
Viele Familien erlitten während dieser Jahre leidvolle Verluste, so auch Reza Ketabis Mutter, die ihr erstes Kind verlor und laut Aussage der Ärzte nie wieder gebären werde. In einem Traum sah sie eine Frau, die ihr ein Neugeborenes in den Schoß legte mit den Worten „sein Name ist Reza“. Kurz darauf war sie schwanger und brachte einen gesunden Jungen auf die Welt. Sein Name Reza steht für Frieden und bedeutete für die ganze Familie ein Stück Hoffnung. Die sollte allerdings nicht lange andauern, da sein junges Leben überschattet war von lebensbedrohlichen und in Folge von chronischen Krankheiten. Die Enttäuschung des Vaters über seinen schwächlichen Nachfolger war leider so groß, dass Reza immer wieder Lieblosigkeit, Missachtung und Züchtigung ausgesetzt war. Im jungen Erwachsenenalter wurde er vom Militär eingezogen und befand sich inmitten von kriegerischen Handlungen, die sich zusätzlich traumatisierend auswirkten, woraufhin er sich innerlich zurückzog. Dies beschreibt er folgendermaßen:
- RKP Zitat: „Ich fühlte mich wie in einem Schilf, mit dichtem Wuchs. Ich hörte und sah, konnte aber weder Sinn noch Zusammenhänge begreifen. Immer wieder zog es mich hinter diese dicken Schilfohre, die meine Wahrnehmung zwar massiv behinderten, mich aber gleichzeitig schützten. Mit 22 Jahren hatte ich bereits Selbstmordversuche hinter mir, weil ich mich von ständiger Todesangst und panischen Zuständen vor Versagen und Minderwertigkeit dahin getrieben fühlte. Es war mein Hilfeschrei, da ich für mich keine Möglichkeit erkennen konnte, aus diesem schwarzen und mich verschlingenden Loch, zu entkommen. Heute kann ich sagen, dass ich dankbar bin, überlebt zu haben.“
Mit 23 Jahren flüchtete Reza aus seinem Land, lebte über ein Jahr in ständiger Panik und bemerkte seine tiefen Traumatisierungen erst, als er keine Angst mehr um sein Leben haben musste und in Sicherheit war. In Österreich angekommen verdiente er seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer und machte nebenbei seine Meisterprüfung als Goldschmied. Obwohl er den Beruf, Schönheit zu erschaffen und Menschen Freude zu bereiten, liebte, kamen weder sein Geist noch sein Körper zur Ruhe. Die Symptome seines Traumas zeigten sich in Herzproblemen, schwerster Gastritis mit Untergewicht, Rücken- und Bandscheibenproblemen und damit einhergehender Depression. Nach mehreren Zusammenbrüchen und Krankenhausaufenthalten ging er durch jahrelange Therapien unterschiedlicher Arten: schulmedizinische, physische und psychische Therapien, TCM mit Kräutern und Akupunktur, Familienaufstellungen und vieles mehr.
Auf manch Besserung folgten wiederum Rückschritte, doch je mehr Reza begann, das Leben als solches zu hinterfragen, umso stärker wurden mit der Zeit sein Lebenswille und vor allem seine innere Kraft.
- RKP Zitat: „Es war fast so, als wollte mich eine höhere Macht Jahrzehnte bis auf Mark und Bein testen und irgendwann war ich überzeugt, dass doch alles einen Sinn haben muss … auch mein Leid, durch das ich so lange schon hindurch gehe. Und dann war einer der dunkelsten Momente, in denen ich mich fast schon aufgab, als ich etwas in mir spürte, das über meinem Schmerz stand, das darüber hinaus ging. Es war nur ein Funke, aber er wirkte in mir wie ein Hoffnungsträger für mein eigenes Potential, auch wenn es noch lange dauerte, bis ich es selber verstand.“
Die Kraft des Geistes – ein verborgenes Potenzial
Diese Erkenntnis über Hoffnung und Sinnhaftigkeit verschonte Reza aber nicht vor weiteren Herausforderungen wie emotionalen Verstrickungen und damit einher gehenden Panikattacken. Innerlich war er dennoch überzeugt, dass das Leben mehr für ihn bereithielt, die Frage war nur: wie und wo und wann. Eine erste Wende passierte mit 28 Jahren, als er die Kraft der eigenen Gedanken erstmals erlebte und spürte, was er bei sich mit seinem eigenen Willen erreichen kann. Im Laufe der folgenden Monate bemerkte er, dass er auch bei anderen Menschen „das Leben bejahende“ Veränderungen herbeiführen konnte. So begann Reza, sich intensiv mit geistiger Arbeit auseinanderzusetzen.
Er wollte verstehen, warum alte Muster und unbewältigte Emotionen ihn und andere Menschen immer wieder einholten und konzentrierte sich auf stete bewusste Reflexion und Innenschau, vor allem durch Meditation. In diesem schrittweisen Prozess, geboren aus der Dringlichkeit seiner emotionalen und körperlichen Probleme, lernte er, wie viel Macht und Kraft der Geist über unsere Gedanken und letztlich über unser ganzes Leben hat. Im Laufe der Monate schaffte es Reza, seine Gedanken zu lenken und sich von den eigenen – meist unbewusst destruktiven – Überzeugungen zu lösen.
- RKP Zitat: „In nahezu jedem Menschen existieren Schatten, die sich aus alten Überzeugungen, emotionalem Schmerz und ungelösten Konflikten heraus manifestieren, aber Gedanken sind nicht unsere Wahrheit. Sie sind wie Fesseln, die uns an unbewusste Muster binden, doch mit Achtsamkeit, Willenskraft und Mut können wir sie lösen und unser Leben neu definieren. Dies ist mein Begriff von Freiheit.“
Rezas Leben hat sich nach und nach verändert, weil er seinen Geist von all den belastenden Überzeugungen und Glaubensmustern heilte und dadurch auch seine Krankheiten. Mit Achtsamkeit, Willenskraft und der Bereitschaft zur Veränderung gelang es ihm, seine Gedanken zu lenken und in einem gesunden und von Harmonie erfüllten Leben anzukommen. Sein eigener Erfahrungsweg führte dazu, dass Reza Ketabi mittlerweile seit bald 30 Jahren Menschen auf ihrem eigenen Weg unterstützt, die verborgenen Schatten aufzuspüren und selber in Heilung zu bringen.
- RKP Zitat: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Gedanken die Kraft besitzen, eigene Wunder ins Leben zu bringen. Ich lernte, an meinen seelischen und körperlichen Verletzungen aus der Vergangenheit zu arbeiten, Tag für Tag, und konnte sie transformieren. Wenn wir das Leben mit einem Ozean vergleichen, so sind die Wellen auf der Oberfläche Sorgen, Ängste und Emotionen, die uns belasten. Die äußeren Umstände beeinflussen die Größe, Stärke und Intensität der Wellen. Tauchen wir jedoch tiefer in den Ozean, verändert sich automatisch unsere Perspektive, weil wir von innen nach außen, von unten nach oben schauen. So erkennen wir, dass der gesamte Ozean in seiner Tiefe und Weite viel mehr ist als das wilde Spiel mancher Wellen an der Oberfläche. Es fällt leicht, nach und nach eine Ordnung zu spüren, die einem in der Tiefe des Ozeans unwillkürlich begegnet. Mit gezielter Bewusstseinsarbeit ist es möglich, die eigene innere Ordnung in sich selber zu intensivieren und so sich selber zu erneuern.“
